Wenn Weisheitszähne Ärger machen

26.02.2021
Sie sind die letzten Zähne, die im menschlichen Gebiss durchbrechen: die Weisheits-zähne. Meistens machen sie sich im späten Teenageralter bemerkbar. Der Zahnarztkann am besten entscheiden, ob und wann sie entfernt werden sollen.
Bei vielen Menschen werden die Weisheitszähne vorbeugend entfernt, damit sie später keine Probleme verursachen. Denn die sogenannten «Achter» können verkeilen, lokale Entzündungen verursachen, oder sie finden keinen Platz im Kiefer. Als Folge schmerzt es beim Schlucken, Sprechen und Kauen.

Möglichst früh entfernen
Die Entfernung eines Weisheitszahnes ist der häufigste chirurgische Eingriff im Mund und verläuft meist ohne Komplikationen. Idealerweise kann die Operation durchgeführt werden, bevor der Patient oder die Patientin 25 Jahre alt ist. So lange die Zahnwurzel noch nicht ausgewachsen ist, lassen sich Zähne nämlich leichter entfernen. Zudem ist das Risiko für eine Nervenschädigung in diesem Alter geringer als später.

Aber nicht jeder Weisheitszahn muss zwingend entfernt werden. Wenn er genügend Platz im Kiefer findet und mit der Zahnbürste gründlich gereinigt werden kann, darf er im Kiefer bleiben. Der Zahnarzt kann diese Faktoren einschätzen. Falls eine Operation ratsam ist, informiert er auch über die Risiken. Bei komplizierteren Fällen verweist er den Patienten an einen Oralchirurgen. Wenn die Weisheitszähne aufgrund einer schweren Erkrankung entfernt werden müssen, bezahlt die Grundversicherung die Operation.

Quelle: SSO zahninfo, Nr. 1/19

Wenn Weisheitszähne Ärger machen
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